Posts Tagged ‘National Dept Clock’

Lets Make Money ist ein österreichischer Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer aus dem Jahr 2008. Der Film handelt von verschiedenen Aspekten der Entwicklung des weltweiten Finanzsystems.

Hier die von mir erstellte Playlist auf YT. Alle Teile werden automatisch hintereinander abgespielt.

Banken machen plötzlich wieder satte Gewinne, wachsen zu riesigen Geldkonzernen heran – und wollen das Risiko ihrer Geschäfte auf Dauer dem Steuerzahler aufbürden. Was gerade in der Finanzindustrie geschieht, verstößt gegen die Grundregeln der Marktwirtschaft. Die Politik muss jetzt radikal regulieren.

Bundesbankpräsident und NWO-Multikulti-Axel Weber, der deutschen Öffentlichkeit bislang nicht wegen griffiger Formulierungen aufgefallen, hatte sich zu einer rhetorischen Glanztat aufgerafft. “Im Krisenjahr sollten die Gewinne verhaftet werden”, mahnte er die Geschäftsbanken. Diese sollten beim Ausschütten von Dividenden vorerst Maß halten.

Weber wird, da allerorten schon wieder fette Boni ausgeschüttet werden, seine Gründe haben für einen solchen Appell.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,656247,00.html

Hab ich gerade so beim Surfen gefunden… Die Doku wurde vor einem Jahr bei YT hochgeladen. Sie scheint vor 2006 gedreht worden zu sein (2005???) Und der Herr Eichel spricht da schon von einer Rezession …

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Aber das ist nur nebensächlich, denn diese Dokumentation zeigt auf erschreckender Weise wie verschuldet der Deutsche Staat schon ist und das es keinen Ausweg mehr gibt! Eine logische Konsequenz – Steuererhöhung… Immer und immer mehr die Bürger belasten. Es geht nicht mehr anders. Hat mich echt aus dem Sessel geworfen.

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal des Jahres einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gemacht. Damit sei der Gewinn in den Monaten von April bis Juni nach Steuern 67 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, teilte das Finanzinstitut in Frankfurt am Main mit. Im zweiten Quartal 2008 hatte die Bank einen Gewinn von 645 Millionen Euro gemacht. Im gesamten ersten Halbjahr lag der Gewinn nach Steuern laut Deutscher Bank bei 2,3 Milliarden Euro, nach 504 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten 2008.

Das deutsche Vorzeigeunternehmen Porsche hat alleine 14 Milliarden Schulden und steht vor dem Ende. Wie können die Banken überhaupt einen Gewinn “erwirtschaften”, wenn die ganze Wirtschaft abschmiert, der Export abstürzt und Firmen schließen? Mit welchen Bilanz-tricks wir hier gearbeitet? Das erklärt dieser kurze Beitrag von plus – minus.

Wenn ringsherum alles in Flammen steht, ist jeder Löschversuch sinnlos. Die Schulden der Welt können nicht zurückgezahlt werden. Die Konsequenz ist der Kollaps des globalen Geldsystems und eine Implosion der Wirtschaft.

Um es gleich vorwegzunehmen: Geld ist nichts als heisse Luft. Das Vertrauen auf den Fortbestand des Geldsystems – so wie wir es kennen – ist nur noch mit dem Glauben an den Weihnachtsmann zu vergleichen.

Da nutzt es auch nichts, dass 99,9% der Weltbevölkerung weiterhin an den Weihnachtsmann glauben. Es ist geradezu die Voraussetzung dafür, dass der Geldschein als Wertmittel akzeptiert wird. Allerdings nicht mehr lange. Die Zeit läuft ab, und die allermeisten Menschen wird es unvorbereitet treffen.

Man muss das System nicht unbedingt verstanden haben, um zu begreifen, wo wir stehen. Fakt ist, dass Staatsschulden nie mehr zurückgezahlt werden können. Da unser Geld „Schuldgeld“ ist würde eine Rückzahlung von Schulden Geld vernichten. Fazit: Schulden können schon aus geldsystemtechnischen Gründen nicht zurückgezahlt werden. Siehe dazu den Artikel: “Schuldenuhr geplatzt!” und das dort aufgeführte Video Gib mir die Welt plus 5 Prozent”

Abgesehen davon ist es auch praktisch nicht möglich, Staatsschulden zurückzuzahlen: Dieser Zug ist schon längst abgefahren. Das gilt für alle westlichen Industrienationen, allen voran die USA.

Das wissen auch die Zentralbanken ganz genau. Aber sie sprechen nicht drüber. Aufgabe der Notenbanken ist es schließlich, die Geldillusion zu erhalten. Und dazu zählt auch die Rückzahlungsillusion bei Staatsschulden.

Alle Bemühungen, Staatsschulden zu verringern sind zum Scheitern verurteilt. Auch die deutsche „Schuldenbremse“ ist nichts anderes als eine Nebelkerze, welche bei der Bevölkerung die Rückzahlungsillusion aufrechterhalten soll. Fakt ist: Es wird niemals eine Schuldenbremse geben. Eher kollabiert das Geldsystem.


Sparen – wofür?

Da es keine Umkehr gibt, ist der einzig richtige Weg, Vollgas zu geben. Dass hat auch die Fed gut erkannt. Geradezu hemmungslos explodieren die Schulden in den USA. Denn Ben Bernanke hat längst erkannt, dass am Ende der Gewinner jener ist, der es schafft, den höchsten Schuldenberg anzuhäufen. Danach wird dann der Reset-Knopf gedrückt.

Vor diesem Hintergrund ist es völlig sinnlos, wenn einzelne Staaten mit größerer Disziplin arbeiten und womöglich noch Steuern erhöhen, um Schulden zu verringern. Dies ist nichts anderes als ein politisches Sado-Programm, welches die Menschen schon vor dem drohenden Kollaps enteignet, ihnen das Leben unnötig erschwert.

Die Drohung, dass unsere Kinder und Kindeskinder die Zeche zahlen, ist eine echte Lüge und eine weitere Facette der „Rückzahlungsillusion“. Noch mal: Es kann nichts zurückgezahlt werden. Das System wird vorher kollabieren. Kenner des Systems wissen schon längst: Die Zeche werden wir selbst zahlen. Das System hat nur noch eine geringe Restlaufzeit. Unsere Kinder werden deshalb entschuldet sein.

Was also aktuell tun? Warum soll man dem zum Tode verurteilen Patienten „Geldsystem“ die verbleibende Restzeit nicht durch Gabe von Morphium erleichtern? Wenn ringsherum alles in Flammen steht, ist jeder Löschversuch sinnlos. Wenn alle Schulden machen, ist es sinnlos, zu sparen.

In einem solchen Ambiente ist der Sparer der Dumme. Denn er wird am Ende alles verlieren. Die Gewinner sind die Schuldenmacher, welche sich im Wege des Kredits Sachgüter aneignen können. Auch das haben die USA besser kapiert als jede andere Nation.

So ist das Geldsystem in seiner Endphase nichts anderes, als eine globale betrügerische Schmierenkomödie, welche den Menschen dazu bringen soll, Lebenszeit gegen wertloses Papier zu opfern. Doch am Ende wird nichts übrig bleiben.

Gemäß dieser Erkenntnis handelt auch die Fed. Auch wenn Bernanke dies offiziell nicht zugibt, nicht zugeben kann. Doch das Handeln der US-Zentralbank lässt keinen anderen Schluss zu. Derzeit brauchen die USA bis zu 7 Milliarden Dollar am Tag! Eine unvorstellbare Summe.

7 Milliarden Dollar Schulden pro Tag! Und dieser Betrag dürfte in Zukunft nicht geringer werden. Motto der Fed also: Gas geben, solange es geht. Und danach?

Europa, Deutschland kann sich dem nicht entziehen. Jeder Versuch, die Menschen hier zu piesacken durch Rückzahlungsaktionen per Steuererhöhungen oder Sparmaßnahmen, ist untauglich. Wir werden dadurch lediglich zu noch größeren Opfern der globalen Schuldenmacher.

Denn, wenn wir sparen, können die anderen noch mehr Schulden machen. Machen wir aber Schulden, dann konkurrieren wir wenigstens weltweit um Kredit, der uns wahrscheinlich eher zugebilligt wird, als den Hauptschuldnern, allen voran die USA.

Das hat offensichtlich auch der französische Präsident Sarkozy erkannt. Er will die Schuldentore weit aufmachen und die Steuern senken: Richtig so! Merkel hat sich dies wohl zum Vorbild genommen.

Unser Geldsystem hat nichts mit Fair Play zu tun. Am Ende ist der Ehrliche der Dumme. Am Ende wird der Sparer alles verlieren und derjenige, der Sachgüter angehäuft hat, als Gewinner dastehen.

Das Gebot der Stunde lautet deshalb: Schuldenmachen und in Sachgüter umrubeln, in Bildung und Infrastruktur investieren. Denn das ist es, was bleibt, wenn das Geld am Ende wertlos wird.

Eine Prognose über den weiteren Verlauf unseres Geldsystems ist derzeit schwierig. Niemand kann den Zusammenbruch exakt voraussagen. Man kann sich das nur ausmalen:

Es wird zunächst zu einer deflatorischen Implosion kommen, in der fast jede Wirtschaftsaktivität vernichtet wird. Massenpleiten und Firmenzusammenbrüche begleiten diesen Prozess. Danach wird das Geldsystem in einer riesigen Supernova zerrissen und alles Geld dieser Welt wertlos. Was dann kommt, weiß niemand.

Schuldenuhr geplatzt!

Author: -HookZ-

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur … gesünder ist das:

Die “National Dept Clock” in New York schaffte die Anzeige der US-Schulden nicht mehr. Es gab nicht genug Dezimalstellen um so eine hohe Summe darzustellen – dafür war die Uhr nie gebaut worden.

Die Schuldenuhr in New York, die 1989 von der amerikanischen Immobilienfirma Durstin beim Times Square aufgestellt worden war, ist beim Umspringe auf zehn Billionen Dollar an die Grenze der Darstellungsmöglichkeit gekommen: Die Plätze für die Ziffern reichen nicht mehr aus. Die offiziellen Staatsschulden der US-Regierung sind nun auf 10,2 Billionen angestiegen. Kommt jetzt noch das Bankenrettungspaket von 700 Millionen Dollar dazu, sind es bereits fast 11 Billionen.

Schuldenuhr

Die National Dept Clock in New York

Symbolisch und ein Omen? Als Notlösung ist nun vorerst mal das Dollarzeichen vorne entfernt worden, um diese Ziffernstelle freizuhaben für die zweistellige Billion. Im nächsten Jahr ist aber geplant, gleich zwei neue Stellen vorne zu schaffen. Das ist schneller und ist einfacher zu bewerkstelligen, als die angezeigten Schulden abzubauen…

Zur Amtszeit von Clinton und während der Dotcom-Blase im Jahr 2000 wurde die Uhr sogar zeitweilig abgeschaltet, denn die Menschen waren nicht erfreut, sondern eher irritiert, als die staatliche Schuldensumme immer kleiner wurde. Viele glaubten, dass das “Geld immer weniger” würde. Freundlicherweise rechnet die Uhr auch die Verschuldung pro amerikanische Familie aus. “Your family share” betrug zuletzt über achtzigtausend Dollar!

Nun zeigt die Uhr wieder die aktuelle Summe an, und die Bürger können sich am Wachstum freuen. Die Banken gehen z.Z. wahrscheinlich nur wegen den Staatsschulden pleite ;-) Tja und woher nimmt der US-Staat dann noch die 700 Millionen Dollar?


Schulden Kurve

Die Entwicklung der US-Staatsschulden

Nachtrag:

Dazu fällt mir noch ein guter Geld-Aufklärungs Film ein:

Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent