Die Schweinegrippe bedroht nach Ansicht von US-Behörden nun auch das Internet. Das U.S. General Accountability Office will das Internet in den USA im Falle einer Pandemie drosseln oder stark besuchte Seiten sogar sperren lassen. Begründung: Wenn zu viele Kranke im Net surfen, bricht es zusammen. Durchführen soll die Aktion die Heimatschutzbehörde.
Was zunächst wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, ist tatsächlich ernst gemeint.
Ein aktueller —> Report des General Accounting Office (GAO, Bundesrechnungshof) http://www.gao.gov/new.items/d108.pdf empfiehlt, das Internet in den USA im Falle einer Pandemie zu drosseln oder stark besuchte Seiten sogar sperren lassen.
Dies schlägt die Behörde in der 71 Seiten starken “Empfehlung” vor, die nun den Kongress-Abgeordneten vorgelegt wurde. Darin mahnen die Aufpasser, dass die Abgeordneten im Falle einer schweren Pandemie nur unzureichend Vorsorgemaßnahmen getroffen hätten.

Die GAO zielt dabei speziell auf das US Department of Homeland Security (DHS, Heimatschutzministerium) und wirft den Heimatschützern vor, nicht nur keine Pläne für ein solches Szenario in der Schublade zu haben, sondern noch nicht einmal ansatzweise über das Problem nachgedacht zu haben. “Das DHS hat keine Strategie entwickelt, um eine potentielle Internet-Blockade aufzulösen”.
Eine der größten Bedrohungen der Schweinegrippe sei der Datenverkehr im Internet, – so die GAO – weil der Traffic bei stark ansteigenden Krankenzahlen ebenfalls zunehmen würde und so lebenswichtige Verbindungen blockieren könnte. Begründung: Kranke würden zuhause vermehrt das Internet nutzen, was zu Leitungsengpässen führen könnte – mit lebensbedrohlichen Folgen für Staat und Wirtschaft.
Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/200911094175/MM-News/Schweinegrippe-USA-will-Internet-sperren.html
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